Latte oder Milchkaffee?

 »Der Kaffee muss heiß sein wie die Küsse eines Mädchens am ersten Tag, süß wie die Nächte in ihren Armen und schwarz wie die Flüche der Mutter, wenn sie es erfährt.«  Arabisches Sprichwort

Das Geheimnis guten Geschmacks

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In einer Tasse Kaffee können sich mehr als 800 Aromastoffe vereinen. Daraus können unendlich viele Geschmacksrichtungen entstehen. Deshalb ist jeder einzelne Herstellungsschritt von enormer Bedeutung. Welche Pflanze, welche Anbauweise, Ernte, Schälung, Trocknung und selbstverständlich die Kunst der Aufbereitung, Reinigung, Sortierung, Mischung, Röstung, Mahlung und Verfeinerung. Es gibt eine enorme Auswahl und Du kannst immer wieder neue Geschmacksrichtungen entdecken. Wer seinen Kaffee mit gutem Gewissen genießen will, sollte zu Fairtrade-Produkten greifen. Anbieter dieser Produkte sind meist sozial und ökologisch engagiert und verhelfen den Kaffeebauern und deren Helfern zu einem fairen Preis.

Milchkaffee

Milchkaffee ist in Frankreich als »café au lait« der typische Frühstückskaffee. Er ist aber auch in Deutschland und der Schweiz sehr beliebt. Der klassische Milchkaffee besteht jeweils zur Hälfte aus Filterkaffee und heißer Milch. Meist wird er in einer großen Schale serviert. Und genau so heißt Milchkaffee dann auch in der Schweiz, nämlich »Schale«.

Espresso

Kaffeevollautomat | Empfehlungen und Experten-TippsEin kleiner, starker Espresso ist ideal um die Lebensgeister zwischendurch zu wecken. Er stammt ursprünglich aus Mailand, Italien. Bei der Zubereitung wird heißes Wasser mit hohem Druck durch das Kaffeepulver gepresst. Man erhält einen konzentrierten Kaffee, auf dem sich eine dichte, haselnussbraune Schaumschicht, die sogenannte Crema, befindet, die zu einem Espresso dazugehört.

Ob aus frisch gemahlenen Espressobohnen oder aus feinem Espressopulver gemacht ist letztendlich eine Frage der Bequemlichkeit und des Geschmacks. Entscheidend ist allerdings der richtige Kaffee. Kaffeebohnen oder Kaffee, die für Filtermaschinen gemacht sind, eignen sich nicht für Espresso. Denn Espressobohnen werden dunkler geröstet, wodurch der Espresso seinen volleren, starken Geschmack erhält. Meist wird lediglich eine Bohnensorte für die Röstung von Espresso verwendet. Beliebt sind 100 Prozent Arabica-Bohnen. Sie zeichnen sich durch einen aromatischen, aber dennoch milden und feinen Geschmack aus. Espresso Lungo ist ein verlängerter Espresso, da die doppelte Menge an Wasser bei gleichbleibender Pulvermenge verwendet wird. Espresso Doppio ist ein doppelter Espresso und Espresso Ristretto wird mit sehr wenig Wasser zubereitet und ist auch entsprechend stark.

Nach einem reichlichen Essen gibt es nichts besseres als einen starken Ristretto;-)
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Cappuccino

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Cappuccino hat seinen Ursprung in Italien. Dort wird er fast ausschließlich zum Frühstück und meistens im Stehen getrunken. Er besteht ungefähr zu gleichen Teilen aus Espresso und heißer, geschäumter Milch. Die Italiener servieren ihn in der Regel in vorgewärmten, dickwandigen Steingut- oder Porzellan-Tassen. In vielen Teilen der Welt wurde der Cappuccino in den letzten Jahren zu einer der populärsten Kaffeevariationen. Sein Name stammt übrigens von den braunen Kutten der Kapuzinermönche. Der Italiener trinkt Cappuccino übrigens auf keinen Fall nach dem Mittag- oder Abendessen. Da muss es schon ein Espresso sein.

Latte Macchiato

Auch Latte Macchiato kommt aus Italien und heißt übersetzt »befleckte Milch«. Ursprünglich war Latte Macchiato der Kaffee für Kinder, inzwischen ist er aber bei Erwachsenen in der ganzen Welt beliebt.

Auch hier bilden ein Espresso und geschäumte Milch die einzigen Zutaten, im Unterschied zum Cappuccino ist der Milchanteil allerdings deutlich höher. Latte Macchiato wird meist in einem hohen Glas serviert, in das zunächst die geschäumte Milch gegossen wird und darüber vorsichtig der Espresso. So entsteht ein zweifarbiges Getränk mit drei sichtbaren Schichten, in dem der leichtere braune Espresso auf der weißen Milch schwimmt und vom Milchschaum gekrönt wird. Sehr schick und der Trend schlechthin!

Ganze Bohne

Die ungemahlene Kaffeebohne konserviert die Aromen des Kaffees am besten. Wenn Du schon einmal Kaffee handgemahlen hast dann weisst Du, wie köstlich frisch gemahlener Kaffee duftet und natürlich auch schmeckt. Denn die Bohnen entfalten direkt nach dem Mahlen die meisten Aromastoffe, die sie dann auch an den gebrühten Kaffee weitergeben. Der unvergleichliche und typische Geschmack des Kaffees wird durch die Kunst der Mischung verschiedener Bohnensorten erreicht. Gemischt werden in der Regel Arabicabohnen unterschiedlicher Anbaugebiete oder Arabica- und Robustabohnen. Arabicabohnen kommen meist aus Afrika oder Lateinamerika. Sie sind etwas milder im Geschmack – Robustabohnen, die zumeist in Süd-Ost Asien angebaut werden, schmecken kräftiger. Kaffeebohnen gibt es auch aromatisiert – dafür werden die Bohnen unmittelbar nach dem Röstverfahren mit einem weiteren Aroma, wie z.B. Vanille, Haselnuss oder Zimt, verfeinert. Das Ergebnis ist ein sehr geschmacksintensiver Kaffee.

Probier doch mal aus, welche Sorte oder welches Aroma Dir am besten schmeckt.
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Entkoffeinierter Kaffee

Wenn Dir Koffein nicht bekommt oder Du auch am Abend nicht auf eine Tasse leckeren Kaffee verzichten willst, ist entkoffeinierter Kaffee genau das Richtige. Entkoffeiniertem Kaffee wird das Koffein vor der Röstung durch unterschiedliche Verfahren entzogen. Hierzu müssen die Bohnen zunächst durch Wasser oder Dampf für das kristalline Koffein durchlässig gemacht werden. Dann kann mit Extraktionsmitteln das Koffein aus der Bohne herauslöst werden. Erst danach werden die Bohnen getrocknet und geröstet.

Und zu guter letzt: Für jeden Geschmack die richtige Zutat.

ZUCKER, SÜSSSTOFF ODER SIRUP?

Je nach Mischung und Röstung hat Kaffee ein leicht bis mittel bitteres Aroma, das viele gerne verfeinern. Dabei sind in den letzten Jahren der Phantasie kaum mehr Grenzen gesetzt. Ob süß, mit Vanille, Nuss, Zimt etc. aromatisiert oder mit Milch, geschäumt oder ungeschäumt, gibt es jede Menge auszuprobieren.

Raffinierter Kristallzucker

Zucker ist nicht gleich Zucker. Verschiedene Reinzucker und Zuckermischungen haben unterschiedliche Geschmacksnoten und runden einige Kaffeesorten hervorragend ab. Du hast die Wahl zwischen weißem Zucker, braunem Zucker für eine leichte Karamell-Note, Vollrohrzucker mit einem Geschmack nach Malz und Kakao, nicht ganz so süßem Rohrzucker oder auch Zuckermischungen mit Gewürzen wie Kardamon.

Süßstoff

Sogenannte Zuckeraustauschstoffe schmecken wie Zucker und besitzen nahezu dieselbe Süßkraft, liefern jedoch weniger Kalorien als normaler Zucker und erhöhen den Insulinspiegel nicht so stark. Kalorienbewusste Menschen und Diabetiker greifen deshalb statt zu Zucker lieber zu Süßstoff.

Milchersatz

Auch bei Laktoseintoleranz musst Du in Deinem Kaffee auf Milch nicht verzichten, denn es gibt sie auch laktosefrei. Oder nimm doch einfach rein pflanzliche Sojamilch. Schmeckt auch sehr gut und enthält keine Milchallergene.

Sirup

Voll im Trend – dank sffcc und Konsorten – liegt Aromasirup, egal ob Vanille-, Nuß-, Karamell-, Schokoladen- oder Kokosgeschmack. Diese Geschmacksrichtungen ergänzen sich hervorragend mit dem leicht bitteren Kaffee und das Ergebnis ist ein wirklich besonderes Geschmackserlebnis. Übrigens, diese aromatisierten Zuckersiruparten süßen deinen Kaffee natürlich auch 😉